Prof. Dr. Andreas DENGEL: Intelligenz ist mehr als Prozessorleistung.

Prof. Dr. Dengel ist einer der führenden internationalen Wissenschaftler für Künstliche Intelligenz. Er ist Mitglied der Unternehmensleitung und Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern. Dort leitet er auch den Forschungsbereich Knowledge Management. Seit 1993 ist er Professor für Informatik an der Technischen Universität Kaiserslautern und Leiter der AG Wissensbasierte Systeme. Seit 2009 ist er auch Professor (Prof. h.c.) am Dept. of Computer Science and Intelligent Systems der Graduate School of Engineering an der Osaka Prefecture University. Von 1980 bis 1986 studierte Herr Prof. Dengel Informatik und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kaiserslautern. Danach arbeitete er im Siemens Forschungslabor in München und an der Universität Stuttgart wo er seine Promotion 1989 abgeschlossen hat. 1991 hatte er einen Gastwissenschaftleraufenthalt bei bei Xerox Parc in Palo Alto.

Herr Dengel ist Mitglied in diversen Advisory Boards, u.a. am Computer Vision Center (CVC) der University of Barcelona, am Center of Excellence on Semantic Technologies des MIMOS in Kuala Lumpur, am Center for Co-Evolutional Social Systems an der Kyushu University und bei der Intl. Conference on Document Analysis and Recognition (ICDAR). Im Jahre 2008 hat Herr Dengel an der Osaka Prefecture University das Institut for Document Analyis and Knowledge Science (IDAKS) mitgegründet. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig als Sachverständiger, u.a. für den Wissenschaftsrat der Bundesregierung und internationale wissenschaftliche Organisationen, wie z.B. den Research Council of Norway, die Dutch Science Foundation oder die Austrian Science Foundation.

In den letzten Jahren hat Herr Dengel einige wichtigen Funktionen wahrgenommen. So war er u.a. Mitglied der Arbeitsgruppe “Service- und verbraucherfreundliche IT” zur Beratung der Bundesregierung in Fragen der Informationstechnologie (IT-Gipfel), deutscher Vertreter in der ICT Prize Executive Jury des European Council for Applied Science (Euro-CASE), Lecturer des Joint Executive MBA-Studiengangs der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, der University of Texas in Austin und der Dongbei University of Finance and Economics in Dalian, China und Mitglied im METTREC Planning Committee (Metadata/Text Retrieval Conference Committee) des National Institute for Standards and Technology (NIST) der USA. Neben einer Großzahl an Keynotes auf internationalen Tagungen und Konferenzen hielt Prof. Dengel eingeladene technische Vorträge an zahlreichen renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen. Dazu gehören das MIT, die Stanford University, PARC, UC Berkeley, UC Davis, CMU, ATR, MSR, Chinese Academy of Science und Google Research.

Er ist Gründer bzw. Initiator einiger erfolgreicher Start-Up Unternehmen, u.a. gründete der die Insiders Technologies und führte diese als Geschäftsführer zwischen 1999 und 2001. 2005 wurde ihm für eines seiner Gründerkonzepte der Preis „ Pioniergeist 2005“ verliehen. Andreas Dengel hat 11 Bücher verfasst bzw. herausgegeben und ist Autor von mehr als 240 international begutachteten und publizierten wissenschaftlichen Papieren, von denen einige einen Best-Paper Award erhalten haben. Darüber hinaus hat er mehr als 160 Doktor-, Diplom- und Masterarbeiten betreut.

Frage: Herr Prof. Dengel, was sind die Schwerpunkte Ihrer Forschung?

Das DFKI ist mittlerweile sehr groß und hat damit viele Schwerpunkte. Allgemein könnte man unsere Tätigkeit sicherlich unter dem Oberbegriff „Wissensbasierte Assistenzsysteme“ zusammenfassen, also einer synergetischen Partnerschaft von Mensch und Maschine, im Rahmen derer Maschinen diejenigen Aufgaben übernehmen, die sie besser, schneller oder kostengünstiger durchführen können als der Mensch. Das betrifft beispielsweise die Suche, Klassifikation, Filterung und Visualisierung großer Datenmengen, die automatische Erkennung von Kontext, also Ort, Zeit, Rolle, Interesse, Aufgabe, usw., um zielgerichteter helfen zu können, oder die multi-mediale Unterstützung des Menschen beim Erlernen von Fertigkeiten und Fähigkeiten. Es ist dabei wichtig, die Rolle der Maschine im Sinne eines antizipierenden Informationsbutlers zu verstehen, dass also die Rolle des Entscheiders nach wie vor beim Menschen liegt.

Frage: Bei Schachspielen bringen Maschinen inzwischen Schachweltmeister in wahre Bedrängnis, ja schlagen diese sogar immer wieder. Ist Rechenkapazität „Intelligenz“?

Man kann einem Computer ein gewisses Verhalten zubilligen, das intelligente Züge aufweist und das, mit dem Wachsen von Rechenkapazität und Datenmengen, immer stärker in unseren Alltag wirkt. Aber Intelligenz ist mehr als Prozessorleistung, was sich letztlich in den vielfältigen Facetten unseres Tuns wiederspiegelt, das weit über eindimensionale Zielverfolgung ohne Reflektion hinausgeht, also im Schach beispielsweise ohne das Bewusstsein, besser zu sein als der weltbeste Mensch.

Frage: Wie definieren Sie also „Intelligenz“?

Für Intelligenz gibt es keine anerkannte Definition. Je nach Forschungsdisziplin gibt es unterschiedliche Untersuchungsgegenstände und Interpretationen. Intelligenz umfasst aber sicherlich die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen, die in unterschiedlicher Ausprägung in unserem individuellen Verhalten erkennbar ist, also etwa, dass wir unsere Umwelt verstehen, sie sozusagen mit den mentalen Modellen unseres Gedächtnisses kurzschließen und daraus resultierend in Aktion umsetzen können, mit dem Ergebnis, dass wir unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern und dazu lernen. Diese betreffen sprachlich-kommunikative, technisch-motorische oder aber optisch und akustisch wahrnehmende Kompetenzen genauso wie rechnerische oder ganz wichtig auch soziale.

Frage: Kann also „Künstliche Intelligenz“ durch die Steigerung von Rechenleistung mittelfristig erreicht werden? Oder ist dies eine Einbahnstrasse?

Es gibt Forscher, die davon ausgehen, dass vernetzte Rechenleistung in der Cloud, ist sie nur mächtig genug, ein Schlüssel dafür ist, damit Intelligenz und Denken von selbst entsteht. Dabei wird oft argumentiert, dass diese Form der Intelligenz nach evolutionären Maßstäben nicht mit der biologischen vergleichbar sein muss. Diese Argumentation lässt jedoch viele Fragen offen, denn Intelligenz macht sich, wie jüngste Experimente bei Tieren zeigen, nicht unbedingt an der Größe bzw. Menge der informationsverarbeitenden Einheiten fest.

Trotzdem lässt sich behaupten, dass die Verfügbarkeit von sehr viel Rechenleistung zu einer Art intellektueller Leistungsverstärkung führt, die in immer umfangreicher verteilt zur Verfügung stehenden und sich dynamisch verändernden Daten selbstständig Zusammenhänge und Anomalien entdecken oder Vorhersagen machen kann. Darin sind Maschinen bereits heute dem Menschen überlegen und stellen damit eine komplementierende „Künstliche Intelligenz“ dar, die aber mit perspektivischem subjektiven Denken nicht nichts gemeinsam hat.

Frage: Ist „Kreativität“ für Maschinen „erlernbar“ oder nur „kopierbar“?

Kreativität entsteht über das kognitive Abwägen von bewusstem Handeln in Verbindung mit spontanen und geplanten Zielen. Wie Kreativität zustande kommt, bzw. wie wir diese in ihren vielfältigen Ausprägungen gezielt messen können, wissen wir nicht. Daher können wir auch kein technisches System entwickeln, das spontan kreativ handelt. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Maschinen kreatives Verhalten zeigen, denn durch die Anwendung von Algorithmen, z.B. auf große Datenmengen entstehen Erkenntnisse, die man ohne entsprechende Rahmenbedingungen nicht gefunden hätte.

Frage: In Science Fiktion-Filmen wie „I Robot“ oder „2001: Odysee im Weltraum“ werden Maschinen präsentiert, die so intelligent sind, dass sie sich über die drei Gesetze der Robotik (1: Ein Roboter darf einem Menschen weder Schaden zufügen noch durch Untätigkeit zulassen, daß ein Mensch zu Schaden kommt. 2: Ein Roboter muß den Befehlen der Menschen gehorchen, außer solchen Befehlen, die ihn in Konflikt mit dem ersten Gesetz bringen. 3:Ein Roboter muß seine Existenz verteidigen, solange er dabei nicht in Konflikt mit dem ersten und zweiten Gesetz gerät) von Isaac Asimov hinwegsetzen. Ist diese Angst berechtigt?

Es gibt heute Robotersysteme, die mit „Augen, Mund und Ohren!“ im technischen Sinne agieren und bedingt selbstständig Entscheidungen treffen, wie man am Beispiel von Robocup, also fußball-spielenden Roboterteams, sehen kann. Wahrnehmung, Handeln und insbesondere die daraus resultierenden Konsequenzen umfassend zu reflektieren und auf Asimov’schen Gesetze abzubilden ist für technische Systeme nicht möglich. Dies erfordert ganzheitliches Denken.

Frage: Gleichzeitig ist es aber so, dass die Rüstungsindustrie mehr denn je auf „intelligente“ Maschinen setzt, respektive die Erforschung vorantreibt.

Das ist richtig, denn Maschinen sind uns heute in vielen Bereichen bereits überlegen. Dies ist nicht nur in der Rüstungsindustrie gegeben, auch Technologien, die wir alltäglich nutzen, wie z.B. Google, setzen immer mehr auf wissensbasierte Ansätze. Nehmen Sie beispielsweise Watson, ein System von IBM, das in der amerikanischen Wissensshow Jeopardy die besten menschlichen Spieler der Show geschlagen hat. Hier wurden verschiedene KI-technologien kombiniert, um auf spontane Fragen große Textmengen nach Antworten zu durchsuchen. Watson hat das Duell zwar gewonnen, aber das System „wusste“ nicht was oder wozu es antwortet, noch konnte es sich über seinen Sieg freuen.

Frage: Werden Maschinen irgendwann den Menschen ersetzen?

Das tun sie bereits heute in eingeschränkten Bereichen: Sie fahren selbstständig Auto, sie fliegen Flugzeuge, spielen mit uns Schach, und es wird immer mehr Tätigkeiten geben, die intellektuelle Fähigkeiten betreffen, in denen wir mit Maschinen in sozio-technischer Kollaboration zusammenwirken. Menschsein bedeutet jedoch Vielfalt, Bewusstsein, Emotionalität, Glauben, Meinung, Ethik, alles Aspekte, die unsere Individualität prägen, die im Miteinander entstehen und Evolution genauso prägen wie Fortschritt und Innovation. Maschinen fehlen diese Fähigkeiten, ihre Wahrnehmung und ihr Handeln ist lediglich rational begründet.

Frage: Die Chipleistung steigt kontinuierlich an. Wann werden wir künstliche Intelligenzen im Alltag haben.

KI ist bereits alltäglich. Stellen Sie sich vor Sie hätten vor 25 Jahren zu Jemandem gesagt, dass Sie ein System hätten, dem Sie eine Adresse zurufen können und es Ihnen binnen Sekunden, die schnellste Route dorthin nicht nur berechnet, sondern Sie auch noch auf der Fahrstrecke zum Zielort auf die jeweiligen Abzweigungen und Ausfahrten mündlich aufmerksam macht. Für damalige Verhältnisse „magisch“!? Für uns heute ist dies eine Selbstverständlichkeit, da wir es durch seine Allgegenwärtigkeit verstehen bzw. zumindest als Technik akzeptieren. Ähnlich verhält es sich mit anderen KI-Technologien, die ich in Beispielen bereits genannt habe.

Frage: Wenn Computer Bewusstsein entwickeln, stellt sich dann nicht irgendwann auch die Frage nach Persönlichkeitsrechten für diese Bewusstsein?

Es gibt Menschen, die behaupten, dass Computer oder Maschinen ein Bewusstsein entwickeln können, also mentale Zustände erleben, sich selbst und ihre Umgebung empfinden. Wir wissen heute nicht was dieses „Selbstbewusstsein“ bei uns Menschen genau ausmacht bzw. wie wir es fassen können, Entsprechend sollte man nicht annehmen, dass wenn Computer Gefühle simulieren, auch solche haben. Wir sind weit davon entfernt, Bewusstsein, Gewissen oder erlebte Verantwortung auf eine Maschine zu übertragen.

Frage: „Ich denke, also bin ich“, bleibt also weiterhin das Privileg des Menschen?

Davon sollten wir auf absehbare Zeit ausgehen.

Frage: Sind die Ängste vor der Macht der Maschinen also unbegründet? Oder handelt es sich am Ende des Tages um die Angst des Menschen vor sich selbst, respektive seiner Schöpfung?

Die Macht der Maschinen und die Abhängigkeit und Angreifbarkeit, in der wir uns individuell und kollektiv befinden, ist allgegenwärtig und nicht ohne Risiken. Maschinen begleiten uns, zeichnen dabei alle unsere Bewegungen, Handlungen und Begegnungen auf, sie garantieren und kontrollieren unsere täglichen Versorgung und bilden die Grundlage für Kommunikation und Zugang zu Information. Wir sind also bereits abhängig von Maschinen, denn würden sie umfassend ausfallen, etwa durch einen Hackerangriff auf das Stromnetz, wie in dem Thriller „Blackout“ eindrucksvoll dargelegt ist, so würde Energie- Wasser- und Nahrungsmittelversorgung genauso versagen, wie Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur.

Frage: Gibt es für Sie bei der Erforschung der KI eine „Büchse der Pandora“?

In unserem Grundgesetz ist verankert, dass die Menschenwürde unantastbar ist, und dies gilt es insbesondere auch im Zeitalter von Big Data und Cloud Computing. Diese Menschenwürde muss insbesondere in virtuellen Medien verteidigt werden, wo über die immer vielfältiger zur Verfügung stehenden personenbezogenen Daten große Angriffspotenziale bestehen. Der unkontrollierte Austausch und die finanzielle Bereicherung auf Grundlage von privaten Daten ist eine neue Form des „Menschenhandels“. Allgemeiner gesprochen ergibt sich die „Büchse der Pandora“ also im Schaffen von Systemen, die in ihrem Gesamtverhalten nicht mehr beherrschbar sind, was allerdings nicht KI-spezifisch ist. Grundsätzlich können viele Technologien missbraucht werden, dies gilt nicht nur für die KI.

Frage: Um es nochmals auf den Punkt zu bringen: dass es irgendwann einen „Geist“ in der Maschine gibt, ist also komplett ausschließbar?

Meine Aussagen und meine Einschätzung sind eine Momentaufnahme, für die ich sagen kann, dass es auf absehbare Zeit keine Maschine geben wird, die über einen eigenen „Geist“ verfügt. Aber, wenn wir im 19. Jahrhundert behauptet hätten, dass jemand auf dem Mond spazieren gehen kann, dann hätten wir Spott und Häme geerntet. Eine Beurteilung was uns der technologische Fortschritt in Zukunft bringen wird, ist schwierig. Daher kann man solche Entwicklungen nicht ausschließen, denn was den Geist, das Selbstbewusstsein und Intelligenz ausmacht hört nicht beim biologischen System des Menschen auf. Die biologische und technische Evolution lässt noch viele Überraschungen erwarten.

Frage: Die USA setzen auf die digitale Revolution, Japan auf die Robotik. Und worauf setzt Europa?

Ich denke, man kann die technische Entwicklung nicht diskret auf die Welt aufteilen. Digitalisierung und Automatisierung haben viele Gesichter und spiegeln sich in ihren individuellen Bedürfnissen in den diversen profil-gebenden Branchen und Marktsegmenten einer Volkswirtschaft wider. Auch Deutschland und die EU haben entsprechende Initiativen in denen sie führend sind. Ein Bereich, in dem Deutschland sicherlich Vorreiter ist, betrifft die nächste Generation der Automatisierungs- und Produktionstechnik. Der Begriff „Industrie 4.0“, der übrigens sehr stark von DFKI geprägt wurde, bringt das Internet in die Fabrik und vernetzt Materialien, Maschinen, Produkte so miteinander, dass wir sie im Kontext von Entwicklung, Produktion und Vertrieb „smart“ miteinander vernetzen und damit effektiver und effizienter produzieren aber gleichzeitig Ressourcen schonen. Viele US-amerikanische oder asiatische Organisationen versuchen auf diese Welle mit aufzuspringen.

Frage: Wie bewerten Sie das japanische Wirtschaftsmodell?

Nun, das ist sicherlich nicht mein Spezialfach, aber durch meine vielen Reisen und Gesprächen mit meinen japanischen Kollegen und Freunden habe ich natürlich einen gewissen Eindruck gewonnen. Japanische Autos, Elektronik, Maschinen, Bürogeräte oder Kameras prägen das internationale Bild von Japan als moderne Industrienation und bilden wichtige Grundpfeiler der japanischen Wirtschaft. Japan hat sich mit diesen Produkten in den letzten 40 Jahren zwar international orientiert und positioniert, hat es aber gleichzeitig versäumt diese Öffnung nach innen zu vollziehen. Das japanische Gesellschaftssystem basiert auf harter Arbeit, guter Ausbildung und kollektivem Zusammenhalt, aber ist nach wie vor sehr traditionell und wenig international geprägt. Um im Wettbewerb mit den Nachbarn China und Korea, aber auch weltweit bestehen zu können, muss sich der Globalisierungsgedanke nicht nur im Bereich des Exports, sondern auch gesellschaftlich verankern, indem man internationalen Einflüssen offener gegenüber steht. So wird beispielsweise die englische Sprache selbst unter Studenten in den High-Tech-Segmenten der Universitäten weit unterdurchschnittlich gesprochen, oder internationale Arbeitskräfte tun sich, selbst bei sehr guter Qualifikation, schwer eine Anstellung bei japanischen Unternehmen in Japan zu finden.

Frage: Jean-Jacques Servan-Schreiber sprach in den 60er Jahren von der japanischen Herausforderung. Was können wir von den Japanern lernen?

Das japanische System basiert auf Höflichkeit, Vertrauen, Verantwortung und Zuverlässigkeit. Individuelle Bedürfnisse werden zugunsten der kollektiven Disziplin zurück gestellt. Nicht immer scheint dies plausibel und angebracht, denn es unterbindet Emotionalität und kreative Entfaltung, aber in manchen Bereichen wäre ein Stück davon auch in unserer Gesellschaft wünschenswert.

Herzlichen Dank für das Gespräch

Bernd Oliver BUEHLER

Bernd Oliver BUEHLER

Bernd Oliver BUEHLER is a German Entrepreneur and an internationally recognized Expert in Business Protection and Business Enabling. After passing his A-level at Peter-Parler-University-preparatory school in Schwäbisch Gmünd, he was trained in leading French academic Institutions. He studied Economics at the Poitiers University and holds a Master’s Degree in Competitive Intelligence from the French School of Economic Warfare,He is a visiting member of the teaching staff at Paris ESLSCA Business School as Professor for Competitive and Financial Intelligence, a regular contributor to “WIRTSCHAFTSWOCHE“, a leading German weekly business news magazine and a member to the editorial board for “BONDS & SHARES“, an non-profit online platform specialised in International Finance, Economy and Geopolitics.Mr. BUEHLER specialised in Governance, Risk & Compliance, Data and Know-How Protection, Corporate and IT-Security, AML, Compliance Investigations, KYC and Due Dilligence (M&A ). He is Founder and Managing Partner at JANUS Consulting GmbH. JANUS is specialised in Corporate Intelligence, Corporate Security and Corporate Investigations. The firm provides strategic support for companies wanting to devellop abroad, especially in risky affairs and countries.


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