Heinz LORSEHeinz LORSENovember 19, 2018
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Compliance – Placebo für den Vorstand?

Versetzt der Glaube Berge? Irgendwann zu Beginn des 21. Jahrhunderts hielt „Compliance“ Einzug in die Chefetagen (!) der Deutschen Wirtschaft. Zunächst in Aktiengesellschaften, zog der Mittelstand schnell nach. Endlich hatte man ein System zur Verfügung, mit dessen Hilfe man den leidigen Regelverstößen und Rechtspflichtverletzungen einen Riegel vorschieben konnte. Glaubte man zumindest und schluckte fleißig diese Wunderpille. Wie das gelingen sollte, wurde eifrig diskutiert. Das Testat der Wirtschaftsprüfer verlieh dem „Compliance-Management-System“ Segen und Anerkennung. Also alles bestens! Oder etwa nicht?

Auf bunten „Blättern“ verkünden die Webseiten bis heute die angebliche Wirkung. Vertrauen, dieser Begriff wird darin arg strapaziert. Im Widerspruch dazu stehen die Skandale, insbesondere in der Automobilindustrie und im Finanzsektor, aber nicht nur dort. Hat das Compliance-Management-System nun Risse bekommen, oder tritt einfach nur zu Tage, dass der Grundgedanke an sich fragwürdig ist?

Compliance ist ein zusätzliches Regelwerk zur Beachtung von ohnehin bestehenden und verbindlich zu beachtenden internen Regeln und externen Rechtsvorschriften. Eine in der Wirtschaft wohl einmalige Konstruktion. Der Glaube an das Compliance-Versprechen ist bist heute ungebrochen: Mache Compliance und nichts passiert. Versetzt der Glaube jedoch wirklich Berge? Verhalten sich die Menschen nach der ‚Einführung des CMS wirklich von jetzt auf gleich regeltreu? Ein merkwürdiges Führungs- und Menschenverständnis, dass es einer Regel bedarf, damit Regeln beachtet werden. Ja sind denn die Regelverstöße in der Automolindustrie oder im Finanzsektor nicht bekannt, die trotz Compliance betrieben wurden (und möglicherweise weiterhin werden?)?

Es tobt ein hybrider Wirtschaftskrieg, der endlich als solcher verstanden werden muss. Offene Flanken, ausgelöst durch Regelverstöße, sind zusätzliche und sehr willkommene Einfallstore für die Gegner, welche mit neuen, ganz anderen und innovativen Kundenproblemlösungen Mehrwert anbieten und die „alten Hasen“ links und rechts liegen lassen, einfach so, und dass mit beachtlichem Erfolg. Das ist neu, die „Großen“ sind angreifbar geworden, sogar substituierbar. Darin liegt die eigentliche Gefahr für die schwerfälligen und in überholten Unternehmens-, Kommunikations- und Führungsstrukturen verhafteten Flaggschiffe der Deutschen Wirtschaft. Die Aufgabenfelder „Strategie, Recht und Integrität“ sind, sofern überhaupt vorhanden, selten funktional ausgebildet. Ebenso schlimm erscheint das falsche Verständnis der eigenen Produkte, die selten ganzheitlich durchdacht und am Kunden ausgerichtet angeboten werden. Der Kunde wünscht Mobilität, aber er erhält weiterhin ein Auto wie zuvor. Marketing preist unentwegt glänzendes „Blech“ mit viel Elektronik und tollen Versprechungen an. Die „Freude am Fahren“ vergeht in den überfüllten Städten spätestens bei der Suche nach einem wohnungsnahen Parkplatz. Wenn dann die Abgaswerte „geschummelt“ werden und Fahrverbote drohen, fällt jeglicher Glanz und Glaube ab.

Rechtsverstöße und Regelverletzungen wirken toxisch und beschleunigen den Niedergang. Die Gegner haben leichtes Spiel! Das Management spürt davon offenbar wenig. Man baut weiterhin (nur) Fahrzeuge und verkauft Finanzprodukte, die man selbst nicht versteht.

Strategie heißt, Heute für das Morgen Sorge (Prokura) tragen und handeln. Auf Strategie zu verzichten, ist jedoch auch eine Form strategischen Handelns, wenn auch eine sehr gefährliche. In diesen beiden Sätzen sind die gegenwärtigen Defizite vieler Unternehmen beschrieben. Das führt zu verletzlichen und angreifbaren Strukturen. Charismatische Vorstände, z. B. Alfred Herrhausen, waren leuchtende Vorbilder und haben die Gesellschaften geprägt und erfolgreich an den Märkten positioniert. Die Nachfolger haben davon gezehrt, jedoch dann den Konzernen einen anderen Stempel aufgedrückt, der an die Herrschaft im römischen Reich erinnert. Die persönliche Macht (und deren Erhalt) wurde zum alles bestimmenden Faktor.

Der Wandel der Zeit, durch die Globalisierung und Digitalisierung gegenwärtig wie von einem Turbo-Lader angetrieben, führt zu vollkommen neuen Anforderungen in den Unternehmen. Der globale Wandel und die Digitalisierung greifen tief in die unternehmerischen Strukturen ein und erfordern eine neue Führung, damit Delegation von unternehmerischer Verantwortung möglich wird. Nur dann werden auf globalen Märkten Mensch und Technik im Sinne kundenorientierten Handelns zusammenfinden. Die Zeiten sind vorbei, in denen sich der Unternehmenswert an immer neuen Absatz- und Umsatzrekorden und höchst zweifelhaften Bilanzgewinnen orientiert, die dann irgendwann über Rückstellungen abgeschrieben werden. Nur selten werden die für diese Entwicklung verantwortlichen Manager „zur Kasse“ gebeten. Das bleibt in der Belegschaft nicht verborgen.

In diesem Zusammenhang ist nun die Frage der Wirksamkeit von Compliance-Systemen zu stellen. Wurden die Regelwerke nicht verstanden? Wurden sie anhand ihres Umfangs überhaupt jemals verstanden? Haben die ständigen Kontrollen und Prüfungen des rechtskonformen Verhaltens versagt oder war die Anzahl der Kontrolleure zu gering? Oder haben die Ursachen für das Scheitern von Compliance nicht vielmehr viel tiefere Ursachen?

Die Großen verschlafen immer noch den Wandel der Zeit! Das gilt nicht für den Mittelstand, der Säule der Deutschen Wirtschaft. Hier werden fortgesetzt hervorragende Leistungen erbracht, die weltweit Anerkennung und damit Umsatz und Ergebnis finden. Ganzheitlich durchdachte Kundenproblemlösungen – viel mehr als ein Produkt – tragen dazu bei. Denkbar auch, dass die im Vergleich zur Großindustrie eher bescheidene Größe Vorteile für die Führung und damit die Unternehmensfunktion bietet. Denkbar auch, dass hier Führung noch in einer ursprünglichen und förderlichen, die Menschen motivierenden Art und Weise möglich ist. Das zeigt sich dann auch darin, dass Regelverstöße eher eine Ausnahme sind. Vom Mittelstand lernen, wäre eine erste Empfehlung an die Großen!

Die „Großen“ besäßen das Vermögen, sich Denkfabriken zu leisten, in denen die Zukunft strategisch vorbereitet wird und Lösungen entwickelt werden, die weg von der Einzelbetrachtung eines Produkts und hin zu ganzheitlichen Anwendungen führen. Am Beispiel der Automobilindustrie kann dieser Anspruch einfach aufgezeigt werden. Es werden „Autos“ hergestellt und verkauft, viel Blech, noch mehr Elektronik, selbstfahrend usw. Tatsächlich benötigt der Kunde Mobilität. Diese ist im Zeitalter der Digitalisierung möglich, gleichwohl sind die diesbezüglich möglichen Lösungen strategisch bisher wohl noch nicht bedacht worden. Man beschäftigt sich weiterhin mit Compliance und verspricht Vertrauen auf den Webseiten, bunten Blättern im Herbst gleich, die von den Bäumen fallen. Aber davon nehmen scheinbar nur die Kunden Kenntnis. Der Winter kommt bestimmt!

Wenn das Unternehmen wie eine mechanische Uhr tickt, die vielen Rädchen im Gleichklang „ticken“, dann, nur dann funktionieren die Geschäftsprozesse. Nur dann haben alle Beschäftigten verstanden, was unternehmerische Verantwortung bedeutet. Regelverstöße und Rechtspflichtverletzungen stören den Gleichklang und sind tabu. Das erkennen die in ganzheitlich modellierten Prozessen unternehmerisch tätigen Menschen. Regeltreue wird zum Standard. Das macht Führung aus, wenn die Menschen nicht mehr Mit-Arbeiter sind, sondern ihr Vermögen (!) in unternehmerisches verantwortliches Handeln umwandeln (dürfen, können!) und in der Summe einen lebendigen Organismus verwandeln, der gemeinsam auf die Ziele und für die Kunden hinarbeitet. Das System „Ameisenstaat“ kommt in den Sinn, die Ordnung im scheinbaren Chaos, die uns beim Spaziergang im Wald so beeindruckt. Alles ständig in Bewegung, die Kunden im Fokus, und das in einer ständig selbstlernenden Gemeinschaft. Nur so hat profitables Wachstum auf globalen Märkten in Zukunft Chance.

Compliance? Nein! In Zukunft muss Regeltreue selbstverständlicher Anspruch in organisch strukturierten unternehmerischen Gebilden sein, in denen neue Formen von Führung, soziale und unternehmerische Verantwortung aller Glieder praktiziert wird.

Die Zukunft muss täglich neu erfunden werden. Der Wandel beginnt im Kopf!

Heinz Lorse November 2018


Laura GOSEMANNLaura GOSEMANNNovember 19, 2018
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Ohne eine Zulassung darf in Deutschland kein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegt werden. Allerdings gibt es eine große Auswahl von Autokennzeichen, bei der man leicht den Überblick verlieren kann: zeitlich befristete, rote und grüne, das EU-Kennzeichen, solche für Oldtimer und gesonderte für E-Autos. Und auch bei der Zeichenkombination auf dem Nummernschild ist nicht alles erlaubt. Was Manager bei der Wahl des richtigen Autokennzeichens, z.B. für einen Firmenwagen, beachten sollten, erfahren Sie hier.

Kosten für Autokennzeichen

Das teuerste Autokennzeichen der Welt wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten für über fünf Millionen Euro versteigert. Es zeigt lediglich die Ziffer fünf – die Lieblingszahl des Käufers. Dieser Fall ist das beste Beispiel dafür, dass im Bereich der Nummernschilder beinahe alles möglich ist.

Hierzulande fallen die Gebühren für Wunschkennzeichen selbstverständlich um einiges günstiger aus. Sowohl die Anfertigung als auch die Anmeldung bei der Kfz-Behörde variieren aber je nach Bundesland.

Welche Kennzeichen sind erlaubt?

Grundsätzlich ist bei den Zahlen- und Buchstabenkombination das meiste erlaubt. Je nachdem, in welcher Stadt man die Anmeldung vornimmt, können sich lustige oder auch zweideutige Anspielungen ergeben. Selbst wenn sich einige Verkehrsteilnehmer daran stören, sind Kennzeichen, wie S-EX 69 in Stuttgart oder BIT-CH in Bitburg, nicht verboten.

Auch manche Behörden senden mit ihren Nummernschildern Botschaften, z.B. die Augsburger Rettungswagen, die bei einem Unglück mit dem Kennzeichen A-UA vorfahren, oder der Abschleppdienst im niedersächsischen Helmstedt mit der Kombination HE-LP.

Wer seinen Firmenwagen ebenfalls mit einem passenden Kürzel versehen möchte, dem sind – bis auf die eigene Stadt – somit kaum Grenzen gesetzt. Seit dem neuen Gesetz im Januar 2015 ist es Kfz-Haltern aber auch bei einem Umzug möglich, ihr vorhandenes Kennzeichen zu behalten. Wer also unbedingt einen anderen Anfangsbuchstaben benötigt, kann sein Fahrzeug sogar in einer anderen Stadt anmelden.

Was ist verboten?

In Deutschland sind aus historischen Gründen einige Verbote bei den Nummernschildern verhängt worden. So werden in keinem Bundesland die Buchstabenkombinationen HJ, KZ, NS, SA und SS zu finden sein. In Brandenburg sind zusätzlich die Zahlenkombinationen 88, 18, 8888 und ähnliche untersagt. Und auch in bestimmten Ortschaften ist Vorsicht geboten, wie z.B. im Kreis Dithmarschen (Heide) in Schleswig-Holstein, wo das Kfz-Kennzeichen HEI-L nicht vergeben werden darf. Einschränkungen bei der Wahl der Nummernschilder sind somit ausschließlich für Anspielungen auf die Zeit des Nationalsozialismus vorhanden.

Typologie der Autokennzeichen

E-Autos werden im Management-Bereich immer beliebter, und auch für diese gibt es gesonderte Nummernschilder. Grundsätzlich sehen sie zwar aus wie die üblichen EU-Kennzeichen, hinter der Erkennungsnummer ist aber zusätzlich ein „E“ eingeprägt, welches Vorteile und Sonderrechte für den Fahrzeuginhaber einräumt. Dazu gehören z.B. teilweise kostenloses Parken, freigegebene Busspuren oder aufgehobene Zufahrtsbeschränkungen.

Noch immer beliebt sind Fahrten mit dem Oldtimer. Dabei handelt es sich um einen Wagen, der vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen ist, weitestgehend dem Originalzustand entspricht und sich in einem guten Erhaltungszustand befindet. Um eine Zulassung für den Dauerbetrieb seines Oldtimers zu erhalten, muss sich auf dem Kennzeichen ein zusätzliches „H“ am Ende befinden. Das sogenannte 07-Kennzeichen mit roter Schrift wird dagegen nur verwendet, wenn das betreffende Fahrzeug an Veranstaltungen teilnimmt, die laut Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) “der Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen”.

Weitere Informationen zu Autokennzeichen in Deutschland, z.B. zu den Sonderkennzeichen der Behörden oder den Sanktionen bei einem fehlenden Autokennzeichen, finden Sie kostenfrei unter www.bussgeldkatalog.net/kfz-kennzeichen.


Michael KOHLHAASMichael KOHLHAASSeptember 27, 2018
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Welches Bild haben Sie vor Augen, wenn Sie das Wort „Mitarbeiterbindung“ hören? Gleichwohl ich den Sinn und die positive Absicht durchaus verstanden habe, war mir der Begriff immer suspekt. Die Führungskraft bindet ihre Mitarbeiter! Wie glücklich wären Sie selbst, würde Ihr Chef oder Ihre Chefin Sie an das Unternehmen „binden“? Bei mir stellte sich dabei immer ein solches Bild ein:


Bernd Oliver BUEHLERBernd Oliver BUEHLERSeptember 14, 2018
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Le 15e arrondissement de Paris est situé sur la rive gauche de la Seine, dans le sud-ouest de la ville. La rue Mademoiselle est une rue au sein du quartier. Elle part de la rue des Entrepreneurs, en face de l’église Saint-Jean-Baptiste de Grenelle, et aboutit à l’intersection de la rue Cambronne et de la rue Lecourbe. Louise Marie Thérèse d’Artois (1819-1864), fille du duc de Berry et duchesse de Parme, participé à la pose de la première pierre de l’église Saint-Jean-Baptiste de Grenelle, le 2 septembre 1871. La rue est nommée en son référence.

C’est dans cet endroit que se cache un merveilleux hôtel 4 étoiles, nommmé “Les Jardins des Mademoiselle.

Et c’est un vrai jardin secret tout juste à 1,6 km de la Tour Eiffel.

L’Hôtel dispose d’une très bonne adresse pour partir à la conquête de Paris, ce site étant desservi par les stations de métro Commerce et Félix Faure.

L’hôtel viens d’être inauguré en juin 2018. Il est construit autour d’un splendide jardin et décoré selon les sensibilités botaniques francaises, mais aussi orientales et japonaises.

Les chambres sont remarquablement bien amenagé. L’ensemble a été concu avec amour du métier et de l’expérience est un témoignage du bon gôut de ses propriétaires qui donnent une attention pariculière pour les détails.

Que vous soyez des cadres en mission, des touristes voulant découvrir Paris, des couples amoureux ou les trois à la fois cet hôtel est fait pour vous.

Lors de votre séjour vous profiterez à partir des chambres d’une vue relaxante sur le jardin.

Chaque chambre est munie de la climatisation et d’une salle de bains privative.

Remarquable est également la section SPA de la maison. Elle comporte une superbe piscine,

un Hamam,

une salle de Sport

et un centre de bien-être. 

La maison dispose d’une réception ouverte 24h/24 et assure un service de concierge aceuillant.

Lors de votre séjour, vous pourrez savourer un petit-déjeuner buffet……

ou prendre un verre sur la terasse de l’hôtel qui offre un regard somptueux sur les toits de Paris.

Le concept de l’hotel est à la fois originale, simple et efficace. Les propriétaires combinent le luxe d’un vrai hotel quatres étoiles avec une qualité de service et d’accueill d’un hotel cing étoiles. Les prestations sont vendue avec charme, chaleur et sourire au juste prix.

Et les clients le récompensent. 9,1 sur 10 sur le portail Booking.com, 4,8 sur 5 sur Expedia.fr, 9,4 sur hotels.com sont des notes de clients largement témoignent largement d’un concept réussi.


Meissa LOMeissa LOAugust 14, 2018
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Le continent africain attire beaucoup d’investissement étrangers ces dernières années. Etant le continent qui a été moins impacté par la crise de 2008, l’Afrique ne cesse de séduire les investisseurs étrangers qui s’y implantent de plus en plus et venus d’horizons divers (Chine, Russie, Amérique etc.) et les secteurs les plus convoités sont ceux de la technologie, de l’industrie et de l’énergie. Cette force d’attraction n’est pas seulement le fait des richesses que regorge ce continent, mais surtout le fait que plusieurs réformes ont été entreprises par les différents états émergents comme ceux en voie de développement telles que : la révision du code des investissements, la gestion économique et financière prudente des gouvernements, l’harmonisation de la réglementation régionale, les efforts pour combler le déficit en infrastructures et en énergie dans le but d’attirer au maximum les investissements étrangers. Cette tendance s’est reflétée aussi dans le climat des marchés financiers et le nombre des IPO (introduction en bourse) pour le développement ou la croissance d’une entreprise. Au moment où les banques et autres services financiers (microfinance) du continent daignent à répondre aux demandes des entreprises pour leur besoin en financement, une tendance à se faire coter dans les places boursières africaines a été observées depuis 2010. Il est clair qu’il ne s’agit nullement d’un délaissement des financements bancaires au profit d’une levée de fonds dans un marché financier, mais plutôt pour certaines entreprises c’est une tentative de diversification des moyens de financement. Cependant les banques comme les marchés financiers ont les mêmes difficultés à savoir avoir suffisamment de liquidité pour répondre aux demandes de ces entreprises. Il est important de noter que selon un rapport du cabinet américain McKinsey, le nombre d’Africains qui ont un compte bancaire est passé de 170 millions à environ 300 millions entre 2012 et 2017, donc le nombre a triplé en 5 années.

La part importante des services bancaires, la faiblesse de l’épargne investie dans les bourses et le défaut de liquidité la normalisation des marchés financiers doivent faire l’objet d’analyse approfondie par les acteurs financiers de ces régions, puisse que cela constitue une contrainte pour les entreprises et autres agents en besoin de financement.

Plusieurs analystes de la revue d’économie financière ont montré que les entreprises doivent bien étudier leur introduction dans ces places boursières pour éviter un échec prématuré dès les premiers moments de la cotation, car il est aisé de noter que certaines conditions ne sont pas adéquates aux grandes entreprises qui sont dans des secteurs où le besoin en financement est grand ( énergie, technologie, pharmaceutique etc. ), mais cela ne veut pas dire qu’une cotation ne doit pas être envisagée sur aucune place boursière africaine, au contraire la bourse de Johannesburg semble réunir les conditions nécessaires pour une bonne cotation des entreprises et leur assurer un développement. Bien que le climat politique dés fois instable dans cette zone peut aussi être un bémol lors d’un projet de cotation pour lever des fonds.

Une introduction en bourse est faite par une entreprise dans le but de chercher un financement ailleurs que chez les banques. Cette alternative est utilisée car l’entreprise est sûre de la capacité de financement du service vers lequel il s’oriente. Alors, lorsque les marchés financiers africains présentent un défaut de liquidité, cela peut être vu comme la première cause de dissuasion. Ainsi, à mon avis, la campagne de rendre liquide les places boursières doit impliquer tant les acteurs du marché que l’Etat, étant donné que pour ce dernier la liquidité des marchés financiers lui est favorable dans le sens où cela lui permettra de lancer des emprunts obligataires et de financer ses grands projets publics. Les réalités culturelles du continent montrent que des personnes préfèrent garder leur argent dans leur maison ou participer à des banques traditionnelles appelées « Tontines », qui est une convention intervenant entre plusieurs personnes mettant des biens ou des capitaux en commun avec cette particularité que les sommes versées, leurs produits ou les biens meubles ou immeubles seront achetés à l’aide du capital et cela au bénéfice de tout un chacun, donc à tour de rôle.

Pour pouvoir mettre la main sur ce grenier ou épargne populaire, les marchés financiers doivent mener des campagnes de communication comme le font les banques de détails, ce que nous ne voyons pas souvent dans ces pays. Car la plupart des personnes méconnaissent l’existence des bourses. Pour attirer cette épargne du « secteur informel » il faut donc passer par une éducation financière intensive qui est une piste vers l’inclusion financière.
A cela s’ajoute un développement de la confiance, puisse que certains banquiers seraient vus par des africains comme des « voleurs » ce qui fait qu’ils n’ont pas confiance aux services qu’ils proposent.

Par contre, ces pistes de solutions ne sont de loin exhaustives car comme l’ont souligné certains analystes, il y a véritablement une complexité et d’innombrables obstacles non encore pris en compte pour la création des conditions favorables à la cotation des entreprises sur ces places boursières africaines et pour la prise en charge des recherches de liquidités des entreprises et des Etats.


Meissa LOMeissa LOAugust 14, 2018
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Résumé : Dans cet article, je montre l’utilité de diversifier les sources de financement dans une entreprise basée dans les pays émergents. Cette diversification stratégique peut contribuer à booster les marchés financiers dans ces états et zones où la bourse est très peu développée. L’article traite également de la corrélation qui exister entre un initial public offering (IPO) et le poids de certaines places boursières.

Le financement dans une entreprise comme dans un Etat se fait par deux modes, soit par des fonds internes à l’entité ou externes à celle-ci. La mondialisation a facilité depuis la deuxième moitié du XXe siècle, le mouvement des flux financiers, ayant comme conséquence, un choix de mode de financement des Etats et des grandes entreprises du monde orienté vers la dette [le financement par l’extérieur (banque, place boursière, fonds commun de placement)]. IL est évident que les raisons d’un recours à un financement externe pour les entreprises sont différentes de celles des Etats. Mais, l’intervention sur les places boursières est le premier choix des acteurs cités plus haut. Au niveau des Etats, par exemple, c’est le moyen le plus souvent utilisé par les pays développés (ou émergents), lorsqu’ils veulent financer de grands projets. Il s’agit d’un espace financier qui voit intervenir différents acteurs (Etats, grandes entreprises, fonds d’investissement etc.) et qui est souvent organisé de façon fonctionnelle (le marché de capitaux compartimenté par un marché monétaire et un marché des changes, marché boursier lui-même divisé entre celui des actions de sociétés et celui des obligations publiques et privées, etc.), temporelle (les marchés fonctionnent aujourd’hui 24h/24 et de plus en plus en temps réel), et enfin géographique (Europe , Amérique , Asie , Afrique).

Par ailleurs, on note une réelle corrélation entre le poids de ces places financières, et celui des différentes zones du monde où elles se situent. Le classement suivant des plus grandes places boursières du monde montre l’absence de l’Afrique ou de ses Entreprises (New York avec 19 223 milliards de dollars, Nasdaq 6 831 milliards de dollars, London Stock Exchange 6187 milliards de dollars, Tokyo 4 485 milliards de dollars, Shanghai 3 986 milliards de dollars, Hong Kong 3 325 milliards de dollars, Euronext avec 3 321 milliards de dollars). IL est aisé de constater ici, l’important des transactions financières qui s’opèrent dans les marchés et entre eux, se passe en Amérique du nord, Europe, et Asie, autrement dit entre les pays développés appelés super puissances. Ces places boursières enregistrent d’importantes capitalisation comme nous pouvons le constater et donc une capacité de financement assez importante pouvant attirer toute entreprise qui est dans un état de besoin de financement et qui compte faire recours à d’autres types de financement autre que l’endettement bancaire.

Pourtant, le continent Africain compte une vingtaine de place boursière avec près de 2 000 entreprises cotées, avec des ressources incommensurables (gaz, pétrole, diamant, blé, or etc.) échangées un peu partout dans le monde et donc une capitalisation boursière africaine qui n’est que d’environ 2% de la capitalisation mondiale, en 2014 le continent Africain présente aussi avec l’Asie Pacifique, des taux de croissance plus importants qu’en Europe ou aux USA.

Dans ces places financières africaines, on peut y retrouver quelques filiales de multinationales telles que Danone, Unilever, Total, Société Générale, China State Construction and Engineering Corporation (société chinoise de BTP), Bouygues, Exxon Mobil, Chevron, Shell, Randgold Ressources, Air liquide etc.

Des études ont permis de noter qu’un grand nombre de sociétés de gestion d’actifs investissent dans des sociétés africaines à potentiel rendement, ainsi qu’un nombre important de fonds communs de placement ont été créés notamment par KKR, Franklin Templeton, Nordea Investment Funds S.A, LFPI Asset Management, JPMorgan Asset Management ou Swiss & Global Asset Management

Mais aussi, la Chine, qui depuis un certain temps est vu comme désormais la première puissance économique, est implantée en Afrique. Son importante croissance a poussé les investisseurs chinois à trouver d’autres relais de croissance, ce qui expliquerait le choix de l’Afrique et les investissements dans le secteur des matières premières (agriculture, pétrole, mines) ce qui leur a permis d’avoir un positionnement stratégique, et par conséquent, ils apportent de remarquables flux de capitaux en Afrique. Et aujourd’hui ce pays est présenté comme le premier investisseur en Afrique. Qu’est ce qui expliquerait alors cette difficulté des bourses africaines à s’imposer par rapport aux autres ? S’agit-il d’un problème d’organisation des marchés financiers ? La cause serait-elle liée à une faible introduction en bourse des entreprises africaines ? Si oui, les conditions favorables à une importante introduction en bourse existent elles dans ces places boursières africaines ? Ces questions nous amènent à faire une étude sur les conditions posées par les bourses jugées aujourd’hui dynamique et qui facilitent aux entreprises une introduction réussie sur les places boursières. L’enjeu principal des entreprises nationales comme internationales est dans la recherche de financement. Les banques ont été pendant longtemps le seul interlocuteur des entreprises, exigeant des états financiers solides. L’entreprise dans ce cas a le choix et peut s’autofinancer sans avoir recours à des sources de financement externes. Ainsi, une source alternative de financement vit le jour afin de diminuer le pouvoir de négociation des intermédiaires financiers : il s’agit là des marchés financiers par appel public à l’épargne. Elle se définit selon le code monétaire et financier par les opérations suivantes :

  • L’admission d’un instrument financier aux négociations sur un marché réglementé ;

  • L’émission ou la cession d’instruments financiers dans le public

Pour avoir accès à ces marchés des capitaux, l’entreprise est tenue de réaliser une introduction en bourse. L’IPO (en anglais) qui consiste à placer sur le marché financier les titres de l’entreprise. Si les titres sont créés pour l’occasion, on parle d’une introduction en bourse par augmentation de capital. Et lorsque aucun nouveau titre n’est créé, on parle dans ce cas d’introduction en bourse par cession de titres.

De ce fait, l’organisation et la normalisation des marchés financiers se présentent comme les bases d’un marché efficient qui enregistre d’importants IPO. Cependant, nous pouvons noter que les conditions d’introduction en bourse nécessitent une amélioration ou réforme afin de permettre aux différentes entreprises locales comme internationales d’y être coter. Ce processus de formalisation et d’amélioration des conditions d’introduction en bourse pourraient être les facteurs clés de succès d’un marché efficient, dynamique précisément pour les places boursières africaines pas encore mature et qui sont sur la voie de l’émergence.

Références :

  1. PAOLA GRANATA, KATIE KIBUUKA et YIRA MASCARÓ : le coût du financement en Afrique : quelles politiques publiques pour réduire son coût et renforcer l’inclusion financière ?
    La finance africaine en pleine mutation, 2014/4 (N° 116), Pages 121 – 150.
    Editeur : Association d’Economie Financière
    Collection : Revue de l’Association d’Economie Financière
    ISBN : 978-2-916920-73-3
    368 pages – Parution : 01/2015#
  2. LUC RIGOUZZO : les fonds d’investissement : une source essentielle de capitaux à long terme pour les entreprises africaines
    La finance africaine en pleine mutation, 2014/4 Volume N° 116,
    Pages 213 – 228. Editeur : Association d’Economie Financière
    Collection : Revue de l’Association d’Economie Financière
    ISBN : 978-2-916920-73-3
    368 pages – Parution : 01/2015
    http://www.lemoci.com
    http://www.imf.org
    https://www.banque-france.fr

    Accueil


    http://banquemondiale.com
    https://www.african-markets.com/fr/bourse/jse


Florent BOUILLYFlorent BOUILLYJuly 28, 2018
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Lean managements technics are very efficient tools used to increase productivity and processes in several sectors such as automotive. Indeed, automotive companies are using lean management technics for several years and a well-known pioneer of these technics is Toyota. The founder of lean approach was, Taiichi Ohno, an executive member of Toyota during the 50’s. He wanted to focus on production processes, wastes, value streams and the Kaizen to improve Toyota’s efficiency and be more competitive on the automotive market.

This is the reason why, today, Lean manufacturing is often called “Toyota Production System” and this model is analysed by many companies in order to improve their activities.

In 50 years, Toyota became leader of a highly competitive market being in average 4 times more productive and 2 times more profitable than other competitors. These results are mainly due to Lean management and the way Toyota is organized, consequently we will look at how can we implement this model in financial services in order to reduce wastes and produce a more profitable and qualitative service.

Indeed, financial services are following very strict procedures mainly because of legal requirements and these procedures can be improve using lean management technics. As we discussed in the introduction, effects of lean has been demonstrated in the automotive sector which is organised by a succession of stages aiming to produce a final product.

The way Financial services are operating today, using sets of procedures explaining steps by steps what to do to accomplish a specific task, lead us to the conclusion that lean management technics used in manufacturing industry can be adapted to financial activities.

Knowing that lean management can be adapted to financial company, the most difficult point is now to look at how can these technics be implemented.

5 steps to Implement a lean strategy:

A first step that company usually follow is to choose one or several pilot sites where they will test and generate their news technics and ideas on current practices. This step should last 1 or 2 years in order to analyse effects of this new organisation on company’s activities and observe points that need to be improved.

Step 1: Define a target:

Define several objectives corresponding to key deadlines which could be represented in term of value, time, customer satisfaction or any kind of measurable data.

Step 2: Map

This step is important because we will define every action needed to create value in the activity such as the different step of a car production. We will create a map or a timeline going form the current state to the future state. This timeline or map is commonly called “value stream”. Then we will identify and categorize waste in the Current State, and eliminate them. This step will end up with a process where only “useful” steps are present.

Step 3: Flow

We will organise the value stream as a flow of step that we perform one after another. Then we will turn the flow to a product or service-focussed organization in order to put the service’s quality and performance as main point in the company. This will directly impact the production’s duration or services performance.

Step 4: Pull

This steps is mainly use for production of finished good as we will let the customer pull products as needed and so eliminate the need for sales forecast. In a services industry, such as finance, we will highlight which steps are needed by customers and focus on these ones. Consequently, it will remain only useful task and services in the company’s process as both customers and organisations will express what do they expect from each other.

Step 5: Perfection

This steps is not the end of lean implementation process because we can always improve a service or a production. We will restart at step 1 and go through every step again and again in order to keep only essential parts of the value stream.

What impact can we expect on Financial activities?

We can often hear people saying that lean management is only efficient in manufacturing activities because they are producing the same kind of product several times over long periods and that we can easily standardize this flow of production.

When we talk about implementing lean in industry of services, main part of people say that lean management is not applicable because tasks are too complicated.

When we step back and reflect about it, we observe that services are composed of long processes which could be sometimes more complex than those of manufacturing industries because they need to be specific to each client. The important thing to notice is that as long as we have processes to improve, lean management will be useful for the company. Hence, having processes in the financial industry makes the lean management implementable.

A difficult point will be now to convince people to get involve in a such organisation as lean strategy usually takes place on the long term and result are difficult to see on the sort term.

Many people will ask you the following questions: “Does this strategy will positively impact the financial turnover of the company? Will we see a real improvement on a financial point of view?”

A simple answer to this question is to make a quick exercise.

Find two teams having similar missions such as entering consumer transaction. We will give to each member post-it and ask them to detail how they process step by step to accomplish the task. This will create a map of the employee activity and way of working. At the end, we will put on a wall every map coming from each employee and will see which step are the most listed. This will give us the most important part to keep in the process and we will be able to look at the remaining others and see if it is possible to remove them.

After this exercise, we can now prove that on a middle to long term strategy, after some change in team’s organizations, the company will be able to perform a quicker and more qualitative service to its customer. The financial result of this strategy will be the reduction of costs, (less time to perform a task) and also an increase of the company’s turnover because employees will be able to perform more tasks in a same period of time compare than before thanks to this new organisation.

Lean is about standardizing processes to make problems visible and developing your employees’ critical thinking ability so that they can solve those problems and improve work processes. In these conditions, financial industry can take advantage of these methods and it’s sure that some of them have already started to use them in their daily activities.

Florent BOUILLY

References:

http://leleanmanufacturing.com/histoire-du-lean/

https://www.institut-lean-france.fr/lean-management-resultats-incomparables/

https://www.lean.org/WhoWeAre/LEINewsStory.cfm?NewsArticleId=17

http://www.industryweek.com/blog/lean-even-more-important-services-manufacturing


Engy AlyJuly 20, 2018
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Introduction

Egyptian Women always played vital roles in their society, they played great parts in peace and in wars , Egyptian women were pioneers in all fields of life such as Science, Politics, Art, Education and many other fields, to the extent that the first university built in Egypt was funded by the jewelry donated by Princess Fatma Ismail in 1908. There are very Prominent names like Om Kalthoum the great singer, Samira Mousa the Nuclear Physicist, and the list goes on. The Role played by Egyptian women is not a recent one. By Ancient times, women had the same basic human rights as men. Hatshepsut was the first female leader in history to rule a great empire for about 20 years, she has always been known to be a peaceful ruler that ensured economic prosperity and building but also kept the whole empire under control. So, when we talk about the empowerment of Egyptian woman, we are talking about regaining her position in society.

What is women Empowerment?

Empowerment in general, is the process of increasing the capacity of individuals or groups to make choices and to transform those choices into desired actions and outcomes. Through the process, an individual becomes an agent of change. More simply put, it’s the “can do” factor, going from “I can’t” to “I can.” According to UNwomen, Empowering women in Particular to participate fully in economic life across all sectors is essential to build stronger economies, achieve internationally agreed goals for development and sustainability, and improve the quality of life for women, men, families and communities. The Women’s Empowerment Principles offer practical guidance to business and the private sector on how to empower women in the workplace, marketplace and community.

Importance of Women Empowerment

Today women struggle all over the world to be treated as fair as men, their way to success is always more difficult than men. In a lot of parts of the world, women are facing cruelty and overburden workload with lack of power and influence. Despite all that, women who are seeking empowerment are not just seeking equality or work, they are seeking sharing the responsibility economically and socially. That is why empowerment of women is an important goal in itself. Gender equality, better political, social, economic and health status will have great impact on the community. It is also essential for sustainable development.

Summing Up the outcomes of Empowering Women, first reduction of population growth rate in developing countries that suffer from overcrowdings as the cost of having a new baby will be high as it can be a long homestay, less income, lower probability in promotion or any other reason that will affect the family’s income. Also, Women Empowerment will cause less crimes in the community as the perception about the power a woman or a girl has will change, leading to mutual respect between society members and reduction of cruelty against women and girls such as killing unwanted baby girls, honor killing and other forms of such crimes. Another thing is that females represent 49.6% of the world population. That is half the population, providing work and education so that women contribute to the economy, that is good allocation of resources, for women to be source of income instead of using resources only without any contribution.

Empowerment of Women in Egypt

Egypt is Classified to be among the countries ‘very high’ in gender discrimination, according to The Organization for Economic Cooperation and Development’s Social Institutions and Gender Index 2014, which measures legislation, practices, and attitudes that restrict women’s rights and opportunities. Another measurement is the 2015 Global Gender Gap Index, which measures disparities between men and women across countries, ranks Egypt at 136 out of 145 countries worldwide. Women have significantly lower participation in the labor force than men (26% vs 79%)and declining, also lower literacy (65% literacy for women vs 82% of males). All of this besides the harsh economic conditions in Egypt and lower quality of education causing a lot of social problems leading to less and less opportunities for women to rise up. According to IMF, empowering women in Egypt will increase GDP by approximately 34%. That in itself is a great driver for the government to focus on Women concerning the economic situation in Egypt Today.

There are two main players in the field of empowering women in Egypt. The first is USAID programs and organizations that focus on women. the other player is the NGOs either the Egyptian or Arab ones. USAID is one of the strongest partners with the Egyptian government. USAID works at many levels engaging women at different levels of living standards and education. USAID programs focus on many aspects like Health, improving skills to be able to compete for job opportunities, developing technological and managerial skills to be able to start a new business and many other fields. They are also focusing on the global initiative of women empower women and promoting collaboration among women to stand up for themselves. Some of the activities that has been done recently are UNICEF financially supporting community schools and UNGEI advocating for a higher female attendance, also implementing the Strengthening Entrepreneurship and Enterprise Development (SEED) project, which aids women with business strategies and guides them toward opening their own businesses.

The other main player is the Egyptian and Arab NGOs, they mainly fight for women anti- discrimination rights by working to improve the legal and political situation of women in Egypt. Some of the vital Issues they work on: Divorce law, Antiharassment movements, women’s right to choose and control their lives, Marriage age, Education, Healthcare, Child Labor and many other aspects that are part of Egyptian women daily struggle. There are many NGOs that focus on women, some of the most prominent ones are The National Council for Women, Regional Network on Arab Women and The Egyptian Center for Women Rights.

What can be done to make women situation better? 

To make the situation better there are two key issues. First women should stand up for themselves and form alliances to support each other, only women can empower women. The other thing is the role of the government, it should invest in education and encourage learning for both males and females to improve the quality of the social life in the country. Also, the laws that affect women like divorce and harassment, not only to be revised but also to put them into action. The government should study the reasons that is really behind declining number of working women and encourage women to come out of the shadows of the parallel economy and work under the umbrella of the government. The government should encourage entities that hire women and setup standards for women safe work environment and the entities that have higher rankings according to these measurements should be encouraged and get incentives.

References

country meters . (2018, 2 21). Retrieved from country meters : http://countrymeters.info/en/World

GENDER EQUALITY AND WOMEN’S EMPOWERMENT. (2018, 2 27). Retrieved from USAID: https://www.usaid.gov/egypt/gender-equality-and-womens-empowerment

Hatshepsut Biography. (2018, 2 21). Retrieved from Biography: https://www.biography.com/people/hatshepsut-9331094

Nazier, H., & Ramadan, R. (2016). WOMEN’S PARTICIPATION IN LABOR MARKET IN EGYPT: CONSTRAINTS AND OPPORTUNITIES. Working Paper Series 999 (p. 31). Cairo, Egypt : Economic Research Forum .

Princess Fatma Ismail. (2018, 2 21). Retrieved from Wikipedia : 

Promoting Women’s Empowerment in Egypt. (2018, March 14). Retrieved from The Borgen Project: https://borgenproject.org/womens-empowerment-in-egypt/

the seven most prominent women organizations in egypt . (2018, 2 27). Retrieved from domasr:

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What is Women’s Empowerment? (2018, 2 21). Retrieved from Huffingtonpost: https://www.huffingtonpost.com/jin-in/what-is-womens-empowerment_b_9399668.html

Women Empowerment. (2018, 2 21). Retrieved from United Nations Population Fund : https://www.unfpa.org/resources/issue-7-women-empowerment

Women of Ancient Egypt. (2018, February 21). Retrieved from Ancient Civilizations : http://www.ushistory.org/civ/3f.asp

Women’s Empowerment Principles: Equality Means Business. (2018, 2 21). Retrieved from UNwomen: http://www.unwomen.org/en/digital-library/publications/2011/10/women-s-empowerment-principles-equality-means-business


Julien CASTELAINJulien CASTELAINJuly 19, 2018
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La diversification classique, c’était avant

La gestion actuelle met en avant la disparition du concept de diversification appartenant à la théorie moderne du portefeuille développée par Markowitz dans les années 1950.

Le modèle de Markowitz a pour but de construire un portefeuille contenant des actifs à faible corrélation qui sont principalement des actifs risqués, d’une part, tels que les actions et des actifs non risqués d’autre part, tels que les obligations. Le mixte de ces deux classes d’actifs permet de minimiser le risque auquel un portefeuille est exposé pour un rendement donné. Ce portefeuille est usuellement nommé le portefeuille efficient. Le risque actions prédominant, les gérants se sont réorientés vers d’autres types de gestions.

Par la suite, la seconde génération de gestion a vu l’introduction, dans les portefeuilles des gérants de nouvelles classes d’actifs afin de réduire ce risque actions. Les fonds exposés à cette stratégie ont finalement été impacté au même titre que les actions par différentes crises telles que la bulle internet, les subprimes ou encore la crise de la dette souveraine pour ne citer que les plus récentes. Les classes d’actifs incorporées dans les portefeuilles dans un but de diversification se révèlent positivement corrélées aux actions.

Désormais, « prime » à l’investissement factoriel

Après un entretien avec un membre d’une société de gestion afin de connaître davantage cette stratégie, j’ai pu en apprendre davantage sur ces portefeuilles long/short qui représentent le présent de la gestion de portefeuille institutionnelle. Exit la diversification opposant actions et obligations qui tendent à se corréler en période de forte aversion au risque, les actifs tels que les actions sont désormais décomposés en facteurs (Figure 1).

Figure 1 : Les facteurs utilisés

Facteurs

Description

Marché

Rendement des actions supérieur au taux sans risque.

Valeur

Rendement des actions surévaluées comparé à celles sous évaluées.

Momentum

Les actions qui ont performé dans un passé plus ou moins proche tendent à performer davantage que les autres.

Volatilité

Préférence des actions à faible volatilité qui surperforment historiquement.

Taille

Les petites entreprises surperforment les grandes en rendement.

La nouvelle génération de gestionnaires considère donc ces facteurs afin d’optimiser leur rendement en lieu et place des actifs traditionnels.

À partir de ces facteurs, il est possible de construire les portefeuilles long/short précédemment évoqués afin de bénéficier des primes provenant de chaque facteur (Figure 2).

Facteur value:

L’idée est que la prime de valeur est obtenue en étant long des actions sous-évaluées (rapport entre le dernier prix de l’action et son prix moyen à long terme) et short des actions surévaluées. Partant du

principe que les prix des actions devraient converger vers leur prix moyen, ce principe d’arbitrage permet de se couvrir en période de crise même si le risque reste présent.

Facteur momentum :

La prime momentum est la plus intuitive puisqu’elle consiste à acheter les actions qui ont performé dans un passé plus ou moins proche, généralement 1 an et, à l’inverse, vendre celles qui ont sous-performé en comparaison à un ensemble d’actions.

Facteur volatilité :

La volatilité est une mesure importante du risque. Elle est calculée à partir de l’écart-type des rendements des actions en portefeuille. Plus le rendement espéré d’un portefeuille est important, plus le risque qui en découle, matérialisé par la volatilité, sera important. La prime de volatilité provient par conséquent de l’achat des actions à plus faible volatilité et la vente des actions à forte volatilité.

Facteur taille :

Historiquement, les petites capitalisations surperforment les grandes capitalisations puisque les premières peuvent être comparées à des valeurs de croissance tandis que les secondes à des valeurs de rendement. L’achat des petites capitalisations couplé à la vente des grandes capitalisations permet par conséquent d’obtenir une prime qui est appelée prime de taille.

La liste des facteurs présentés précédemment est une liste non-exhaustive. Il existe d’autres facteurs qui ne seront pas abordés dans cette article tels qu’entres autres les facteurs de croissance, de qualité et de dividende.

Une stratégie d’arbitrage factoriel

Figure 2 : Exemples de stratégies

Source : Revue Banque, Septembre 2016

Une fois les stratégies mises en place, le rôle de l’asset manager (AM) est de déterminer quels sont les actions à vendre ou à acheter. Dans le cas du facteur value, l’AM doit déterminer quels sont les actifs sous-évalués (respectivement surévalués) qu’il achètera (vendra).

En règle générale, l’AM effectue un classement des actifs présents dans un certain univers (Figure3). Prenons l’exemple d’un fond ayant pour benchmark le CAC40, l’univers représentera l’ensemble des 40 actions composant l’indice français. Le gérant choisira ensuite les N valeurs les mieux classées et les N valeurs les moins bien classées afin de constituer son portefeuille. Le choix du N varie en fonction des fonds prenant en compte le risque auquel ceux-ci acceptent de s’exposer.

Figure 3 : Constitution d’un portefeuille

Source : Revue Banque, Septembre 2016

Et le risque me diriez-vous?

Le risque d’une stratégie smart béta peut être mesuré à l’aide de 3 indicateurs :

  • Exposition aux facteurs des titres

  • Covariances entre les facteurs

  • Covariances entre les titres

Il s’agit finalement de calculer la variance du portefeuille comme pour une gestion active traditionnelle sauf que les facteurs d’expositions sont désormais pris en comptes.

Soit :

X =

la matrice d’exposition des n titres aux k facteurs.

F =

La matrice de variance covariance des rendements des facteurs.

Variance du portefeuille :

Avec

vecteur des poids des N actifs

Δ = vecteur des risques spécifiques des actifs

L’investissement factoriel, un investissement « smart »

Les points forts du « smart beta » sont donc multiples. Malgré un risque qui persiste et qui ne disparaitra jamais en intégralité, il peut être atténué. La stratégie d’arbitrage des portefeuilles long/short permet de se couvrir ou du moins d’atténuer le risque de perte en cas de forte volatilité ou encore de crise. Historiquement, les fonds dont la stratégie est l’investissement factoriel tendent à traverser les crises avec des pertes moins conséquentes que pour des fonds gérer « traditionnellement ».

Reste à savoir si, comme beaucoup de stratégies d’investissement, le « smart beta » ne restera qu’une mode temporaire ou si celle-ci persistera dans le temps.

Bibliographie :

  • « Les écueils des méthodes d’allocation d’actifs traditionnelles », Revue Banque, Juin 2016
  • « La systématisation progressive de l’alpha des gérants », Revue Banque, Juillet 2016
  • « L’espoir de la diversification effective par les primes de style académiques », Revue Banque, Septembre 2016
  • « La corrélation entre les facteurs au centre du jeu », Revue Banque, Octobre 2016
  • « Pour une mise en œuvre robuste des stratégies d’investissement factoriel », Revue Banque, Décembre 2016
  • « L’investissement factoriel », Vanguard, Avril 2015


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